Schimmelreihe

SCHWARZER SCHIMMEL 32

Zeichnungen von Jenni Tietze, arrangiert an einer Wand.

Zum Zweiertreffen am 7. Juli zeigte Jenni Tietze ein neues Arrangement alter und neuer Zeichnung, vielfach erweitert mit Zitaten aus Brehms Tierleben und anderen Veröffentlichungen zum Sexualleben von Mensch und Tier.
Titel: Sobald eine Ahnung der Liebe in ihm aufgedämmert ist …

Zeichnung eines haarigen, hundeähnlichen Wesens von Jenni Tietze. Versehen miteinem Text zur Funktion des Schnurrbarts beim Mann.

Anlass für die Neuformation und Ergänzung war die für Jenni überraschend intensive Verunsicherung einiger junger Erwachsener angesichts des Themas.

Laubenpforte, verschlossen mit einem Löffel.

In den Tagen vor diesem Laubenschimmel hatte ich mich vor allem mit Kunstdingen beschäftigt, die entschlossen Richtung Brot marschieren. Deswegen brachte ich nur  brotlose Gedanken zur Bezeichnung von Hasen mit (s. Foto oben und Foto im Blog)! Außerdem habe ich vor Ort zwei Erlebnisse, für die ich noch keine bildnerische Darstellung gefunden habe, in Worte gefasst:

1
In meiner Hand
der weiße Stein
fernab von Hänsel und Gretel.

2
Warm spürt mein nackter Fuß
wo eben noch
die Katze lag.

 

SCHWARZER SCHIMMEL 31

Die Veranstaltung am 6. Mai war ein Metaschimmel, in dem Sabine, Jenni und ich unsere verschiedenen Positionen zur Schimmelreihe besprochen haben.
Der erste Schwarze Schimmel fand am 30.11. 2013 statt. Mein Anliegen damals war die Rückbesinnung auf die wichtigen und intensiven Anteile einer Kunstausstellung. Ich wollte Kunst zeigen und sehen ohne Rücksichtnahme auf Geschmacksurteile, Preisspiele und Verwertbarkeit, aber auch ohne Konkurrenz zwischen den ausstellenden Künstlern. So entstand die Idee einer Ausstellungsreihe im Gewand der brotlosen Kunst, in der Künstler zunächst ausschließlich für Künstler ausstellen, um das Gezeigte erst anschließend auf der Website des Schwarzen Schimmels der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Beim Metaschimmel stellte sich heraus, dass dieser Ansatz noch immer seine Berechtigung hat, aber auch modifiziert werden könnte, vor allem was die Ausstellungsorte betrifft. Unser Gespräch drehte sich um die Unterschiede zwischen Arbeitsbesprechung und Ausstellung, um Qualitätskriterien für gelungene Ausstellungen, aber auch um das eigene Verhältnis zur Öffentlichkeit.
Fortsetzung folgt …

SCHWARZER SCHIMMEL 30

Die dreißigste Schimmelveranstaltung fand in mobiler Form am 21. März 2018 im Hamburger Volkspark statt. Eingeklemmt in den Doppelstamm einer Birke präsentierte Bettina ein aufgestöbertes Bild, das zwei Männer zeigt, die einen riesigen Baum ansägen, und führte dann eine Jungsche Deutung des Gemäldes durch.

Flohmarktbild, eingeklemmt zwischen den Doppelstamm einer Birke.

Danach würdigte Bettina die Rolle des Baums als Holzspender.

Gegenstaende in der moosbewachsenen Mulde eines Doppelbaumes

Nach einem Trüffelintermezzo im Schulgartenpavillon begeneten wir hinter dem Geisterbaum einem dreibeingen Hund, bevor wir weiter Richtung Tutenberg gingen.
In ehrendem Gedenken an das Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens verwandelte ich einen Dreierbaumstumpf am Wegrand durch das Einkerben dreier Kreuze in eine Schutzstelle für Waldgeister:

Mit drei Kreuzen versehener Baumstumpf zum Schutz von Waldgeistern

Bettina und ich hatten im letzten Jahr entdeckt, dass wir beide ein Vorderben aufbewahrten, beide in Hommage an den im Kindesalter entsprechend verstandenen Spruch: “Oster Ben, Oster Ben ist des Menschen Verder Ben!”.

 Bettinas und Evas Osterbene in ihren Kästchen.

Auf der Waldbühne haben wir zum Abschluss dieses Schimmels eine feierliche Zusammenführung unserer Osterbene arrangiert:

Zwei abgebrochene Spielzeugpferdvorderbeine in schwarz behandschuhten Händen auf der Waldbuehne des Hamburger Volksparks


SCHWARZER SCHIMMEL 29

Der erste Schimmel im Jahr 2018 fand am 25. Februar statt.
Jenni eröffnete mit zwei neuen Pop-up-Kunstwerken, hier eines davon:

Pop-up-Kunstwerk von Jenni Tietze

Danach führte uns Sabine zum alten Vorratsraum unseres winterlichen Schimmelortes, wo sie neue Vexierbilder installiert hatte:

2 Fotos von Sabine Höpfner, angebracht in einem Regalgestell

2 Fotos von Sabine Höpfner in einem Weinregal

Von mir gab es die Kunstschnee-Vervollständigung meines Frau Holle-Reliquiars und die Präsentation eines von Plastikruhm träumenden Holzschafes (s. Seite Gebilde).
Außerdem zeigte ich unter dem Titel Immer nur Bäume einen Wachswald (s. Blogbild) und präsentierte auf einem Stück Abfallholz eine neue Einsicht zu meiner Waldfaszination:

EVA: Weiße Tusche auf Abfallholz: ein Baum.

Senkrechter Baum …

EVA: Weiße Tusche auf Abfallholz: ein Wald.

…  waagrechter Wald.

SCHWARZER SCHIMMEL 28

Am 20. Dezember 2017 habe ich mich mit Bettina zu einem Pilgerschimmel getroffen. Im Waldcafé hatte Bettina einen Wandteller mit einem Ankerkreuz entdeckt und zwischen Almastein und Waldcafé einen hüfthohen Baumstumpf mit einer kreisrunden Nische. In diese Nische wollte sie ein korrespondierendes Objekt einbringen.

Baumhöhle mit Spekulaiusfrau auf Reliquiensockel.

Zu Beginn unseres Rundgangs habe ich dort einer namenlosen Bäckereiverkäuferin gedacht, die vor etlichen Jahren die Esslinger Studentenschaft immer mit Gratisbackwaren zu versorgen pflegte. Dafür hatte ich eine Spekulatiusfrau mitgebracht und diese auf einem passenden Reliquiensockel in Bettinas Baumnische gestellt.

Lebender Mistkäfer auf einer Hand.

Am Rand unseres matschigen Wegs sind wir diversen Tieren begegnet, haben rostige Eisenschilder entdeckt und eigentümliche Pflanzenformationen. Unterwegs habe ich Bettina auch meinen alten Clip Deus ex Machina in die Hand projiziert, da sie den um sich kreisenden Mistkäfer noch nicht gesehen hatte.

Bemalte Oblaten und rund auseschnittene und laminierte Fotos auf einer Restaurantserviette.

Im Waldcafé hat mir Bettina den Teller mit dem Ankerkreuz gezeigt. Handbemalte Oblaten und kreisförmig ausgeschnittene und laminierte Fotos von korrespondierenden Zeichen verstaute sie dann in eine oben vergoldete und unten mit Teer bestrichene Dose. Zum Ende des Schimmels wurde diese Dose dann von ihr wie geplant in die Baumnische gelegt:

Baumhöhle mit vergoldeter und mit Teer bestrichener Reliquiendose.

SCHWARZER SCHIMMMEL 27

Vorführung des Films Wein via in der Hand gehaltenem Beamer und eingesprochenem Text..

Zur Eröffnung des am 17. Dezember 2017 stattfindenden Winterschimmels gab es die Premiere meines 2016 begonnenen und immer wieder veränderten Kurzfilms Wein.
Es handelt sich dabei um die Verfilmung eines Gedichts von Tao Yuanming (365–427), zu dem ich auf der Grundlage einer englischen und zweier deutscher Übersetzungen eine eigene deutsche Fassung geschrieben habe. Die Filmbilder entstanden mit Hilfe von Wein, zwei Gläsern und einer Taschenlampe. Für die Erstellung der Tonspur habe ich dieselben Gläser benutzt – und Wein. Zur Vorführung beim Schimmel habe ich den Minibeamer in der Hand balanciert und das Gedicht eingesprochen.

EVA zeigt auf ihrem Handy das Foto eines an Tuschezeichnungen erinnernden Schattens.

Danach habe ich noch auf dem Handy mein neuestes Bild gezeigt: Schatten einer Lichterkette auf Aquarellpapier.

Vier Schwarzweissfotos von Sabine Hoepfner, links eine aus einem roten Pullover ragende, auf die Fotos deutende Hand.

Sabine Höpfner präsentierte fünf Schwarzweissfotos neben einer auf den Kopf gedrehten holzgerahmten Engelspostkarte. Der Titel ihrer Arbeit?
Ein Engel hat mir gesagt, dass ich meine Fotos drehen soll.

Zwei Schwarzweissfotos von Sabine Hoepfner, rechts daneben eine bunte Engelspostkarte.

Jenni Tietze hat vier Zeichnungen präsentiert, zwei davon seziert und aufgestellt in Pop-up Karten-Manier. Titel ihrer Reihe: Im Wohnzimmer einer Künstlerin.

Sezierte Zeichnung von Jenni Tietze, drapiert als Popupkarte.

SCHWARZER SCHIMMEL 26

Der 26. Schwarze Schimmel war die Fortsetzung eines Ideenaustauschs zum Thema Selbstbild und Porträt zwischen mir und Durbahn. Am Anfang stand das Gefühl des Unbehagens beim Anblick der eigenen Person auf Bildern. Geht es dabei um die Selbsts und das Porträt?, mutmaßte Durbahn und brachte noch die Erscheinung der Selfies mit ins Spiel. Am 5. November 2017 trafen wir uns in praller Öffentlichkeit im Café Allwörden mit seiner wunderbar gemusterten Hintergrundtapete im Bahnhof Altona.

Teil einer braunen Sessellehne vor einer braun gemusterten Tapete.

Im Kontext der Selbstbildfrage hatte ich mich an zwei Selbstporträts erinnert, die ich als Kind von mir gemalt hatte, eines zeigte mich als Prinzessin, eines als Clown. So kam für den Schimmel ein neues Porträt zustande: Selbst als Clownprinzessin.

EVA als Clownprinzessin: Lipglossdose mit Prinzesinnenfigur, Lipgloss mit Clownsgesicht verziert.

Durbahn beschrieb ein Foto, das von ihr gemacht wurde, auf dem – obwohl es gar kein Prorträt war – sie etwas von sich erkennen konnte, was sie so noch nicht kannte. Aus ihrer mäandernden Beschreibung entstand vor meinem geistigen Auge ein eigenes Porträt der Durbahn.

Aus dem Gedächntnis fertigte Durbahn noch ein Selbstporträt auf einer Zaubertafel an:

Durbahn zeichnet ein Selbstporträt auf eine Kinderzaubertafel.

Schön fand ich auch Durbahns Einwurf, dass es aufgrund der Vielzahl der Selfies später zu Zeitreiseproblemen kommen müsste. Schließlich darf man beim Versuch, sich in die Vergangenheit zu versetzen, auf keinen Fall seinem eigenen früheren Ich begegnen …

SCHWARZER SCHIMMEL 25

Der Jubiläumsschimmel tagte am 8. Oktober 2017 wie üblich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jenni Tietze hat eine Zeichnung und vier übermalte Zeitungsauschnitte zum 25. Schimmel mitgebracht und sie so aufgehängt, als wären sie fester Bestandteil des Interieurs.

Drei übermalte Zeitungsbilder von Jenni tietze

Mein Versuch, ein großformatiges Upcyclingprodukt einfach per Handy zu präsentieren, war keine gelungene Eröffnung, und meine Vorführung einer Wackelpostkarte unter dem Motto: Der Geist schafft die Erscheinung! konnte leider nicht dokumentiert werden. Auch meine Darstellung eines neuen Beitrags aus der Reihe Castingshow als lebendes Bild scheiterte an der Dokumentierung.
Von meinen Beiträgen zum Jubiläumsschimmel hat sich deswegen nur dieses Foto vom Stempel einer imaginären Kneipe in den digitalen Ausstellungsraum der Schimmelwebsite gerettet:

Kneipenstempel Zur schnarchenden Katze

Es war aber trotzdem ein schöner Schimmel!

SCHWARZER SCHIMMEL 24

Beim Laubenschimmel vom 9. Juli stellte Sabine aus den Anfängen einer neuen Reihe sieben Schwarzweißfotos vom Innenraum einer netzbespannten Kathedrale vor:

Fotos einer Kathedrale auf einem Tisch in einer Gartenlaube

Jenni zeigte die wahre Geschichte Hautfarbene Socken:

Mit Nadeln an eine Holzwand befestigte hautfarbene Socken und ein mit Schreibmaschine getippter Text unter einer Neonlampe.

Mit handgefertigten Schlingenstichen hat Jenni Zeichnungslinien in Stofflinien transformiert und die vorläufigen Ergebnisse ihres Stickexperiments für eine erste Zustandspräsentation wie Vorhänge vor die Laubenfenster drapiert.

2 handbestickte Stoffe als Vorhang vor einem Laubenfenster

 Unter dem Titel Sieben Jahre Dummling habe ich von meiner Beschäftigung mit der Suche nach der Feder des jüngsten Sohns aus dem Grimm-Märchen Die drei Federn erzählt. Zum Schluss zeigte ich dieses beleuchtete Reliquienkästchen, das nur im von innen beleuchteten Zustand seinen Schatz sichtbar werden lässt:

Beleuchtetes Reliquienkästchen mit der Feder des Dummlings

 

SCHWARZER SCHIMMEL 23

Am 21. Juni habe ich mich mit Bettina Ulitzka-Allali an Alma de l’Aigles vergoldetem Gedenkstein zu einem Reiseschimmel getroffen. Als persönliche Queste hatte ich mir den Fund einer märchenhaften Feder erwählt, während Bettinas Teilnahme dem Wechselspiel zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem gewidmet war.

Reisefaltenrock auf Parkbank

Zum Auftakt präsentierte Bettina ihren Reisefaltenrock.

Drei Fotos von Bettina Ulitzka-Allali, die auf einer Wiese im Niendorfer Gehege ihren Reisefaltenrock vorführt.

Im Anschluss führte ich neben der von Bettina im letzten Jahr gepflanzten Rose bei Almas Gedenkstein eine magische Rosenwackelkarte vor.

Praesentation einer Rosenwackelpostkarte neben der Rose an Almas Gedenkstein im Niendorfer Gehege.

Danach ging es weiter durch das Niendorfer Gehege zum Friedhof, auf dem Alma de l’Aigle mit ihren Schwestern beerdigt wurde. Unerklärlicherweise ist auf diesem Grabstein der Name de l’Aigle jedes Mal mit einem angehängten s verlängert worden. Mit Hilfe einer Papierblume habe ich diesen Fehler vorübergehend korrigiert.

Alma de l'Aigles Grabstein in Niendorf mit Papierblume, die saemtliche falschenS- Buchstaben am Ende des Namens verdeckt

Die mitgebrachten natürlichen Blumen versorgte Bettina mit Wasser aus ihrer Reisegießkanne. Außerdem hatte sie in einer Plastiktüte aus Kreta ein in Küchenkrepp gehülltes Sauerampfergerippe vom Krupunder See mitgebracht.

Deutsches Sauerampfergerippe auf Kuechenkrepp auf Plastiktuete aus Kreta

Wir waren unschlüssig, ob eine Pilgerfahrt mit dem Erreichen des Ziels beendet ist oder erst mit der Heimreise. Die märchenhafte Feder habe ich auch auf dem Rückweg nicht finden können. Erst im Nachhinein kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht in Bettinas zerfressenem Sauerampferblatt aufgetaucht war, ohne dass ich es bemerkt hatte.

SCHWARZER SCHIMMEL 22

Wohl zum letzten Mal fand am 26. März 2017, dem ersten Tag der diesjährigen Sommerzeit, ein Schimmel im hinfälligen Hamburger Waldhäuschen statt.
Sabine zeigte eine Erweiterung ihrer Arbeit Bergfall. Vor Islandpostkarten mit Fotos von Wasserfällen war ein gelooptes Video zu sehen, in dem schneeflockengleich winzige helle Fetzen aus einer organisch wirkenden Wolkenbergformation herab- und hinaufzufallen scheinen.

Ausstellungsansicht der Arbeit Bergfall von Sabine Höpfner. Monitor mit Videoarbeit vor Islandpostkarten von Wasserfällen.

Ich nutzte den Tag, um eine neue Nummernshow zu eröffnen: Fleurons.
Der weniger schöne Arbeitstitel Bewerbungsprojekt macht vielleicht deutlicher, um was es geht, nämlich die Präsentation meiner gesammelten abgelehnten Bewerbungen zu Kunstausschreibungen aus den Jahren 2014 bis 2016.
Den Anfang machte Zookunst, mein Vorschlag für eine Teilnahme an einem Zeichnerevent im Foyer der Kölner Philharmonie im Jahr 2015.

Foto weißer Handschuhe und diverser Unterlagen auf einem grünen Tisch anlässlich der Eröffnung Reihe Fleurons von EVA.

Mehr dazu demnächst auf der neuen Seite Fleurons!

Eingedenk der vielen vergangenen Schimmeltreffen in den letzten Jahren an diesem vergessenen Ort brachte Jenni zum Abschied eine Zeichnung mit dem Titel Schweigeminute mit, die sie auf eine gewellte Tür projizierte:

Auf eine Tür projizierte Schwarzweisszeichnung von Jenni Tietze. Portraits von Teilnehmern an einer Schweigeminute.

Der Vorhang fällt. Die Vorstellung geht weiter.

SCHWARZER SCHIMMEL 21

Am 5. Februar 2017 wurde die Schimmelreihe von Ausstellungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Zum Auftakt gab es einen neuen Fotofilm von mir als Projektion in die geöffnete Hand: Bilder eines Mistkäfers auf einer Handfläche, der sich bemüht, vom Rücken auf die Beine zu kommen.
Titel des Clips: Deus ex Machina.

Filmprojektion auf eine Handflaeche. Bild eines sich drehenden Mistkaefers.

Jenni antwortete mit diesem Diagraffito:

Diaprojektion eines Graffitos auf eine Kachelwand

Außerdem zeigte Jenni ihre neue Arbeit Eismeer, eine von sezierten Vogueseiten überwucherte Zeichnung. (Ein Detail daraus gibt es auf der Home-Seite zu sehen.)

Eismeer, ueberwucherte Zeichnung von Jenni Tietze

Abschließend gab es dann noch eine Vorführung von mir zum Zusammenhang zwischen Bernhardinern, Drachen und Schutzengel. Hilfsmittel: Weiße Zauberhandschuhe, Handy, Schutzengelteller, weiße Federflügel, Gummidrache und Taschenlampe.

SCHWARZER SCHIMMEL 20

Der letzte Schimmel des Jahres 2016 fand am 11. Dezember statt.
Sabine Höpfner hat mit Sägemehlbroten und drei neuen Fotos isländischer Vulkanlandschaften eine weitere Etappe ihres Projekts Das Jahr ohne Sommer vorgestellt.

Sägemehlbrote und Fotos aus Sabine Höpfners Projekt Das Jahr ohne Sommer

Von Jenni Tietze gab es ein malerisches Schichtgebilde zu sehen, das sie aus einer sezierten Zeichnung entwickelt hat, Arbeitstitel: Shanghai oder so.

Jenni Tietze Schichtgebilde Shanghai oder so

Detail aus Jenni Tietzes Shanghai

Ich hatte zwei Fotos im Format 40 x 60 cm herumgereicht, darunter dieses Pflanzenbild:

Entrolltes Foto Pflanzenbild von EVA in den Händen von Sabine Höpfner

Meine Bilder von Jesusfiguren mit aufgeschlagenen Knien haben inzwischen einen Titel bekommen: Christkind. Die mit Mull umwickelte Projektionsfläche wurde abwechselnd mal von Jenni und mal von Sabine in die Lichtquelle gehalten.

 Fotoreihe Christkind von EVA, Projektion auf Mull

SCHWARZER SCHIMMEL 19

Schatten von Bettina Ulitzka-Allali

Am 2. Dezember 2016 habe ich mit Bettina Ulitzka-Allali einen Schimmel im Zeichen des Heiligen veranstaltet, betitelt mit Rettungswesen. Zur Einstimmung zeigte Bettina windbewegte goldene Vergänglichkeitsfahnen, hergestellt aus Rettungsdecken:

Installation von Bettina Ulitzka-Allali:Goldene Fahnen im Wind.

Ich wollte eigentlich vier Bilder aus einer neuen Reihe vorführen: Aufnahmen von Jesusfiguren mit aufgeschlagenen Knien, auf Verbandsmull projiziert. Da die Mullprojektionsfläche noch Verbesserungsbedarf hat, erwies sich das Vorhaben aber als unfreiwilliges Work in Progress. Mehr davon bei einem der nächsten Schimmel …

Aufgeschlagene Knie einer Jesusstatue, projiziert auf Verbandsmull.

Schon seit Jahren beschäftigt sich Bettina mit Goldmaria, Pechmaria, Mater Dolorosa und Schwarzer Madonna. Zum 19. Schwarzen Schimmel inszenierte sie sich nun erstmals selbst als Heilige Sara la Kali in Reunion mit der Heiligen Maria Magdalena und der Heiligen Martha.

Bettinasara in Schwarz und Gold

Mein zweiter Beitrag zu den Rettungswesen war ein Erbstück: Ein abgeschabtes Spätzlebrett, dem ich wegen des wundersamen Madonnenschattens im Licht der Dezembersonne den Titel Alma Mater gegeben habe.

Abgeschabtes Spaetzlebrett mit Madonnenschaten.

SCHWARZER SCHIMMEL 18

Lichtbild einer sezierten Zeichnung von Jenni Tietze

Auf dem 18. Schwarzen Schimmel am 29. Mai 2016 inszenierte Jenni Tietze einige ihrer sezierten Zeichnungen als Licht- und Schattenbilder:

Sezierte Zeichnung von Jenni Tietze auf Glasscheibe und als Lichtbild

Von mir gab es neben einer durchlichteten Glasgestalt per Taschenlampenprojektion unter anderem noch einen epidiaskopisch im Waschbecken fließenden Lichtkoi:

Lichtbild eines Koi im Waschbecken

SCHWARZER SCHIMMEL 17

Ausstellung Schwarzer Schimmel 17, Gesamtansicht

Die erste diesjährige Ausstellung unter Ausschluss der Öffentlichkeit
fand am 7. Februar 2016 statt.

Sabine Höpfner präsentierte die erste Etappe eines neuen Projekts unter dem Arbeitstitel Kruste/Das Jahr ohne Sommer. Neben dem Foto eines an der Wäscheleine gefrorenen Hemdes gehörte dazu auch eine Reihe schwarz-weißer Naturaufnahmen.

Gerahmte Fotos von Sabine Höpfner in einer Reihe

 Jenni Tietze zeigte unter dem Ausstellungstitel  (…),darunter auch Kinder mehrere vollständig sezierte Zeichnungen sowie eine noch unpräparierte und eine noch unvollständig sezierte Zeichnung (Detailaufnahme unten links).

Detail einer halb sezierten Zeichnung von Jenni Tietze Sezierte Zeichnung von Jenni Tietze

Mein Beitrag waren die Lichterkrebse: zwei mit brennenden Wachskerzen versehene Plastikhummer. Dazu gab es auf dem Handy ein EVAmemo mit einem Zitat aus dem Märchen Der Meisterdieb.

Zwei Plastikhummer mit brennenden Wachskerzen EVAmemo zum Meisterdieb

SCHWARZER SCHIMMEL 16

Hamburg, 22. November 2015. Jenni Tietze hat ihre Reihe von sezierten Zeichnungen fortgesetzt und fünf neue Papierskulpturen ausgestellt, betitelt mit Zuhause.

Hand drückt ausgeschnittene Zeichnung an die Wand Auschnitt aus zwei nebeneinander hängenden sezierten Zeichnungen

Von mir gab es zwei Beiträge: Zuerst einen zweiteiligen, per Epidiaskop an die Wand belichteten Text, in dem eine Arbeiterfrau im Jahr 1909 dem Pfarrer C. Moszek von den Freuden des Zeitungslesens berichtet …

Episdiakop Text

… und dann mein soeben fertig gestelltes, neu gewandetes Reliquienkästchen
Der Tannenbaum.

Geschlossenes Reliquienkästchen Der TannenbaumGeöffnetes Reliquienkästchen Der Tannenbaum

 

SCHWARZER SCHIMMEL 15

Der fünfzehnte Schimmel tagte wieder einmal im Waldhäuschen, klanglich ab und zu untermalt von herabfallenden Eicheln und später am Abend von Nachtigallengesang.
Im Eingangsbereich zeigte Jenni skalpellierte Zeichnungen aus ihrer Reihe Ankunft:

Ausgeschnittene Zeichnungen Ausgeschnittene Zeichnung

Im Waschraum gab es eine geloopte Projektion von Josephins fünfeinhalbminütigen Film Pegel aus dem Jahr 2010 zu sehen.

Filmprojektion auf KachelwandIn der Klangcollage des Soundtracks immer wieder zu hören: Das rhythmische Knatschen wassergetränkter Gummistiefel.

Pegel Filmprojektion auf Kacheln

Sabine zeigte fünf Fotos aus ihrer aktuellen Herbariumstudie:

Zwei Fotos von Pflanzen auf blaugrauem Grund

Pflanzenfoto auf blaugrauem Grund

Von mir gab es einen Vortrag, ausgehend von einer Teenie-Erinnerung an das Lied Papa was a Rolling Stone und endend mit einer Gleichsetzung von Ankommen und Aufbrechen. Dazwischen ging es auch noch noch um Gemeinsamkeiten zwischen Schwarzwaldhut und Glückspilz.

 weiß-rotes Anchauungsmaterial zum Vortrag

SCHWARZER SCHIMMEL 14

Am 16. August fand die zweite Schimmelveranstaltung im Geist der Literatenmaler statt (vgl. Schwarzer Schimmel 11). Mein Beitrag war eine weitere Erleuchtungsaktion mittels einer Giraffenwackelfigur (im Suchbild oben in der linken Ecke, mehr Fotos in der Rubrik Aktionen) sowie die Tuschzeichnung Mama. Jenni zeigte ihre Tuschzeichnung Kopfaustausch. Unter dem Projekttitel organic tattoos gab es von Jenni außerdem zwei neue sezierte Bleistiftzeichnungen zu sehen:

 Zwei sezierte Zeichnungen vonJenni Tietze

Sabine Hoepfner zeigte Fotos und eine Schwarzweiss-Projektion
aus ihrem Projekt Die immergleiche Landschaft.

Sabine Hoepfner: Die immergleiche Landschaft. Fotos. Sabine Hoepfner: Die immergleiche Landschaft. Projektion. Schwefelgelb gefaerbt.

SCHWARZER SCHIMMEL 13

Jenni Tietze mit sezierter Zeichnung

Wir trafen uns wieder im Waldhäuschen und zeigten
Kunst unter Ausschlus der Öffentlichkeit.
Jenni Tietze präsentierte ihre neueste Arbeit Bonsai:
Sezierte Bleistiftzeichnungen, direkt an die Wand geheftet.

Jenni Tietze zeigt sezierte Zeichnungen

Von mir gab es zur Eröffnung der Ausstellung ein Schimmeldaumenkino und danach mehrere Phönix-Daumenkinos: Aus den Flammen auferstehende Pusteblumen.

Daumenkino mit Schimmel von EVA Daumenkino Phönix mit brennender Pusteblume von EVA, 21. Juni 2015

SCHWARZER SCHIMMEL 12

Am 10. Mai 2015 tagte der Schwarze Schimmel zum zwölften Mal, diesmal wieder im Hamburger Waldhäuschen.

Zeichnung Jenni TietzeUnter dem Titel Körperwelten zeigte Jenni Tietze großformatige sezierte und wieder zusammengesetzte Zeichnungen.

  Zeichnungen Jenni Tietze

Von mir gab es erste Einblicke in eine neue Fotoserie von Grabsteinrückseiten …

Grabsteinrueckseite_EVA

… sowie einen Text (s. Rubik Unfertiges) über das Wesen des dicken fetten Pfannkuchens.

Text zum Wesen des Pfannkuchens.

SCHWARZER SCHIMMEL 11

Kurz nach Frühlingsanfang und Sonnenfinsternis fand am 22. März 2015 unter freiem Himmel zwischen S-Bahndamm und Holzhandel der 11. Schwarze Schimmel statt. Dieser Schimmel war geplant als eine Veranstaltung im Geist der Literatenmalerei, also nicht als Ausstellung, sondern als ein Auspacken, Zeigen, Weiterreichen und Wiedereinpacken.

Am Anfang stand die Erinnerung an eine vergangene Gemeinschaftsausstellung der Schimmelteilnehmenden:

Erinnerung an Cafe Sherwood

In der Manier eines Landschaftsmalers, “dessen Tätigkeit hauptsächlich in endlosen Wiederholungen der gleichen Landschaft besteht”, zeigte Sabine Höpfner Bilder von Hveragerdi, der Landschaft, die sie immer und immer wieder besucht und fotografiert:

Sabine Hoepfner, Fotoserie Hveragerdi

Der Literatenmaler Ní Zàn soll einmal erklärt haben, er male nicht aus Liebe zum abgebildeten Objekt, sondern um den ungestümen Gefühlen in seiner Brust Ausdruck zu geben. Dieses Zitat hatte Jenni Tietze zum Anlass genommen, aus ihren gesammelten Zeichnungen solche herauszusuchen, die aus einer Haltung des ungestümen Gefühls entstanden waren, darunter auch die Zeichnung schlimm:

Jenni Tietze, Zeichnung mit Titel: schlimm

In Anlehnung an Kierkegaard, der die Wiederholung zwischen Erinnerung und Hoffnung verortet, wurde der Abend hoffnungsfroh beschlossen.

SCHWARZER SCHIMMEL 10

Am 22. Februar 2015 wurde die Ausstellungsreihe des Schwarzen Schimmels im neuen Jahr fortgesetzt. Dem Publikum vorenthalten wurden diesmal wieder Arbeiten von Sabine Höpfner, Jenni Tietze und EVA.
Hier zwei Aufnahmen von Sabines Beitrag mit dem Titel Bergfall:

Sabine Höpfner

Projektion von Sabine HöpfnerJenni zeigte unter dem Titel My brain is abnormal ein neues Konglomerat von Zeichnungen:

Zeichnungen 2015 von Jenni Tietze Jenni TietzeAus meinem laufenden Projekt zum dicken fetten Pfannkuchen (s. Seite Unfertiges) habe ich u.a. ein Pustekino mitgebracht und versucht, erste Spekulationen zum Wesen des fliehenden Pfannkuchens zu formulieren:

Pustekino von EVA SCHWARZER SCHIMMEL 9

Zum neunten Schwarzen Schimmel zeigte Jenni Tietze gezeichnete Fotonovelas:

Schwarzer Schimmel 9  Schwarzer Schimmel 9

Von mir gab es zum Totensonntag die erste Version einer neuen Installation namens Ungeschenkt:
Um Nägel gebundenes Geschenkband aus dem Nachlass von Ernst und Elly, in einem digitalen Bilderrahmen dazu Fotos von den Band- und Nagelfundstellen.

Schwarzer Schimmel 9

SCHWARZER SCHIMMEL 8

Am 26. September fand gemeinsam mit der Hamburger Künstlerin Jenni Tietze im alten Waldhäuschen die achte Ausstellung des Schwarzen Schimmels statt. Hier ein Blick auf den ersten Versuchsaufbau:

Schwarzer Schimmel 8

Von Jenni gab es unter dem Motto Mesokosmos diesmal sieben neue Arbeiten zu sehen, u.a.:

 Schwarzer Schimmel 8 Schwarzer Schimmel 8

Von mir gab es unter der Parole Mikrokosmos einen Diabetrachtungsaufbau, in dem ich meine Suche nach dem Ursprung seltsamer nächtlicher Fensterspuren dokumentiere. Mit Hilfe eines alten Frotteehandtuchs habe ich versucht, dem Ganzen ein Inhalationsambiente zu verleihen:

Schwarzer Schimmel 8
Schwarzer Schimmel 8
Schwarzer Schimmel 8

SCHWARZER SCHIMMEL 7

Die siebte Ausstellung fand mal wieder unter freiem Himmel statt, diesmal vor einem verwilderten Grundstück an einem Bretterzaun an der Hamburger Meenkwiese.

Sabine hat ihre Online-Recherche zum Wort Schwaschi ausgedruckt, der Abkürzung für die Ausstellungsreihe Schwarzer Schimmel:

Schwarzer Schimmel 7Jenni hat zerschnittene und neu zusammengesetzte Zeichnungen gezeigt:

Schwarzer Schimmel 7

Schwarzer Schimmel 7

SCHWARZER SCHIMMEL 6

In der Ausstellung am 11. Juni 2014 waren Fotos von Sabine Höpfner und Zeichnungen von Jenni Tietze zu sehen:

Schwarzer Schimmel 6Schwarzer Schimmel 6

Von mir gab es ein Ready Made aus dem Rotkäppchenbuch …

Aus Morgenduft gewebt und Sonnenklarheit
Der Dichtung Schleier aus der Hand der Wahrheit.

Ready Made… angerichtet mit den spannendsten Teilen aus Goethes Gedicht Zueignung .

Zur besseren Verortung hier noch drei übersichtlichere Abbildungen dieser Waldhausaktion:

Schwarzer Schimmel 6Schwarzer Schimmel 6Schwarzer Schimmel 6

Als Zugabe noch ein Schnipsel aus Sabines Zitatensammlung:

Hänsel sagte zu Gretel:
“Wir werden den Weg schon finden”,
aber sie fanden ihn nicht.

Schwarzer Schimmel 6

SCHWARZER SCHIMMEL 5

Am 16. Mai inszenierte die Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka-Allali unter dem Lieblingstitel Ausversehen Erleuchtet eine ständig sich wandelnde Präsentation von Bildnissen zu Sissi und ihrem Mörder Luigi Lucheni.

Schwarzer Schimmel 5In Erinnerung an den gerade gestorbenen Martin Lühker.

Schwarzer Schimmel 5Oben zwei Sissi-Bildnisse im Häkeldekor:
Einmal in Wolle, einmal als Laubsägearbeit in Holz.

Das untere Bild zeigt ein Werkstück, für das ein Junge beauftragt wurde, mit einem Brennglas das Wort Mama zu schreiben:

Schwarzer Schimmel 5Hier noch eine Momentaufnahme einer weiteren Bildnis-Konstellation:

Schwarzer Schimmel 5Und ich? Ich habe mit meiner Aktionsreihe Erleuchtung begonnen.
Hier eine Aufnahme vom Zustand nach der Erleuchtung:

Schwarzer Schimmel 5Und hier ein Bild vom Zustand vor der Erleuchtung:

Schwarzer Schimmel 5

5. SCHWARZER SCHIMMEL 4

Zwischen Friedhof Altona und Dahliengarten fand am 23. März die erste Frühlingsaktion in der Reihe Schwarzer Schimmel statt.
Und zwar hier:

Letheprojekt am Vorfluter
Ich habe versucht, das arme vergitterte Gewässer des Vorfluters mit drapierten Muscheln an die großen, tiefen Salzmeere zu erinnern:

ion Schwarzer Schimmel 4Aktion Schwarzer Schimmel 4Der muscheldrapierte Vorfluter gehört zu meinem Lethe-Projekt (mehr dazu auf der Seite Aktionen) und kann noch bis zum 11. April besucht werden.

SCHWARZER SCHIMMEL 3

Auch die neueste Ausgabe der Ausstellungsreihe Schwarzer Schimmel fand wieder in der Waldhütte statt. Am 15. Februar 2014 zeigte dort Jenni Tietze Orchideen, ihre neueste Arbeit:

Schwarzer Schimmel 3, Orchideen seitlichOrchideen, Schwarzer Schimmel 3Orchideen, Detail, Schwarzer Schimmel 3
Sabine Höpfner zeigte Fotos aus ihrer Arbeit Arctic Gardening:

Schwarzer Schimmel 3, Aufbau Hoepfner 2014 Schwarzer Schimmel 3, FotoeckeSchwarzer Schimmel 3, mehr Islandfotos
Bevor ich meine Aktion Waldgelichter vorführen konnte, in der ich Waldtiere wortreich über die Ausstellungswände wandern lassen wollte, gab das Episkop seinen Geist auf. Deshalb reichte es nur für ein paar Aufwärm-Projektionen im Freien:

Schwarzer Schimmel 3, waldprojektion ferkelSchwarzer Schimmel 3, reh Projektion
Hier noch eine kleine Zusammenschau von fotografierter und gezeichneter Flora:

Schwarzer Schimmel 3, ausstellung

SCHWARZER SCHIMMEL 2

Am 11. Januar 2014 wurde in der Hütte im Wald die Ausstellungsreihe Schwarzer Schimmel fortgesetzt. Sabine Höpfner hat ihre Arbeit Hey, Gerry, the path gezeigt, eine Kombination von Island-Fotos und Texten über verschollene Island-Touristen:

S.Hoepfner_Gerry_the_path_Tisch2Sabine Hoepfner_Gerry_the_pathDetailMein Beitrag unter dem Titel Fäden ziehen war das Aufribbeln eines Stücks Leinwand:

EVA Aktion Faeden ziehen1EVA Aktion Faeden ziehen 3EVA Aktion Faeden ziehen4

SCHWARZER SCHIMMEL 1

Am 30. November 2013 habe ich zusammen mit Jenni Tietze hinter verschlossener Türe in einer Hütte im Wald mit der Ausstellungsreihe Schwarzer Schimmel begonnen.
Motto: Das ist stark. Das ist ganz stark.
(Mehr dazu auf der Seite Reaktionen!)

Jennis Beitrag waren übereinandergehängte Zeichnungen (work in progress) unter dem Arbeitstitel news:

J. Tietze, Wandbild Schimmel 1
Ausschnitt: Wandbild J. T.

Eine andere Reaktion auf eine vergangene Ausstellung war auch noch mit dabei:

Von der Reaktion zur Aktion 2

Und dann gab es noch meine Aktion Selbst als Frederick, zu der ich mir vor Ort die wichtigsten Attribute hergestellt habe:

Aktion Selbst als FrederickOb und wie diese Attribute wirken, habe ich dann gleich getestet:

Selbst als Frederick